Italien – Union Lido
Unser erster „großer“ Urlaub mit dem neuen Wohnwagen. Wir wollten nach Italien, waren uns aber nicht so sicher, wohin es gehen soll. Union Lido lässt sich gut buchen und so richtig falsch macht man damit bestimmt auch nichts.
Zwischenübernachtung wie immer auf dem Weg nach Italien bei Kaiser Camping in Bad Feilenbach. Einfach ein Top-Campingplatz mit sauberen sanitären Anlagen und einem guten Brötchenservice. Das Restaurant soll auch sehr gut sein.
Die Fahrt verlief ruhig und ich bin mit dem Abstandstempomat immer schön hinter dem schnellsten Lkw hergefahren. Das hat den Dieselverbrauch reduziert und auch den Stress. Lange strecken gibt es ein Überholverbot für Pkw mit Anhänger, an das man sich auch wirklich halten sollte.
Am Campingplatz angekommen ging es zügig, der Empfang war super organisiert. Einziger Nachteil: Der Personalausweis wird als Sicherheit einbehalten. Darauf waren wir nicht vorbereitet. Die Reisepässe lagen zu Hause, denn auch die hätte man als Sicherheit hinterlegen können. Beim nächsten Mal wissen wir es besser.
Union Lido ist wirklich riesig, aber das kommt einem erst einmal nicht so vor. Man ist in seiner Straße und hat sein Sanitärgebäude. Den Rest vom Platz nimmt man nach kurzer Zeit gar nicht mehr wahr. Nur morgens beim Bäcker, wenn die Schlange wirklich lang ist.
Am ersten Abend, als wir angekommen sind, war in unmittelbarer Nähe die Kinderdisco. Die Musik war so laut, dass man sich nicht unterhalten konnte. Ich wollte am nächsten Tag abreisen! Am Morgen hat sich dann herausgestellt, dass die Kinderdisco jeden Tag woanders stattfindet und sie bis zu unserem Urlaubsende nicht mehr bei uns in der Nähe stattfindet.
Wenn wir an Italien denken, dann an die Region rund um Grosseto am südlichen Ende der Toskana. Dort haben wir das ursprüngliche Italien kennengelernt, so wie Italien für die Italiener ist. Camping Union Lido liegt in der Region Venedig–Jesolo. Die Region ist sehr deutsch, was man auch an den Besuchern des Campingplatzes merkt. Neun von zehn Gästen sind deutsch. Dementsprechend gibt es im Supermarkt deutsches Bier neben Leerdammer und Weihenstephan-Joghurt. Zu Hause kaufen wir auch regional und das wollen wir im Urlaub auch machen. Und selbstverständlich gibt es im Restaurant auch Schnitzel mit Pommes. Jeder spricht wie selbstverständlich Deutsch.
Was uns wirklich überrascht hat, war, wie gut man Fahrrad fahren konnte in der Gegend. Toll ausgebaute Fahrradwege und rücksichtsvolle Autofahrer. Man kann die Gegend wirklich gut erkunden, alles ist sehr flach. Wir haben einige Fahrradtouren gemacht.
Da wir Venedig schon mal gesehen haben, sind wir mit dem öffentlichen Nahverkehr (Schiff) zur Insel Burata gefahren. Das Ticket hat keine 10 € gekostet. Burano könnt Ihr auf den Fotos sehen, wirklich hübsch anzusehen und nicht ganz so touristisch wie Venedig.
Auf dem Rückweg haben wir eine Zwischenübernachtung auf dem Campingplatz Waldsee gemacht. Der war echt okay, mit guten und leckeren Brötchen.