Italien – Camping PuntAla

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Italien – Camping PuntAla

PuntaAla stand auf unserer Wunschliste. Der Campingplatz, auf dem wir schon einige Male waren. Sehr viele schöne Erinnerungen hängen an diesem Ort. Ob die Erinnerungen mit der Gegenwart übereinstimmen, das klären wir in diesem Beitrag.

Route und Maut

Die Route, die wir genommen haben, kann man am Ende des Beitrags sehen. Für Österreich haben wir das Pickerl vorab online gekauft plus die Flexmaut, damit man die Maut vom Brenner auch automatisch bezahlen kann. Für Italien habe ich Bip&Go besorgt. Den Batch klebt man in die Scheibe und kann die Telepassspuren nutzen. Damit waren wir hervorragend versorgt und mussten nicht lange warten, um an einem Terminal zu bezahlen.

Man hätte auch über Basel und die Schweiz fahren können, da muss man aber jeweils 40 € für das Zugfahrzeug und den Wohnwagen bezahlen. Bis auf die letzten 100 km war die Strecke auch super. In Italien sind die nicht mautpflichtigen Straßen zum Teil in einem miserablen Zustand. Das haben wir uns für die Rückfahrt gemerkt und dann eine andere Route gewählt.

Zwischenübernachtungen

Wir haben auf der Hinfahrt nur einmal bei Kaiser Camping übernachtet. Einfach ein toller und unkomplizierter Campingplatz. Für den Rückweg habe ich zwei Übernachtungen geplant, weil man vom Campingplatz meistens nicht so früh loskommt. In der Nähe von Innsbruck waren wir im Ferienparadies Natterer See und dann noch auf dem Campingplatz Birkenhain in der Nähe der A7. Beide Campingplätze kann ich für eine Zwischenübernachtung empfehlen. Wobei ich das Ferienparadies Natterer See deutlich besser fand. Die Rückfahrt hat sich ganz schön lange hingezogen, aber meistens geht es gefühlt hin schneller als zurück.

Der Empfang auf dem Campingplatz

Nach vielen Stunden auf der Autostrada und Autobahn sind wir endlich angekommen. Die erste Enttäuschung war der Empfang. Zum einen optisch: Von außen sieht der Campingplatz wie eine Festung aus und den Eingang konnte man auf den ersten Blick gar nicht identifizieren. Und zum anderen die Person an der Rezeption, die uns eingewiesen hat. Er hat seinen Standardtext runtergerattert, alles auf Englisch und so, dass man am besten keine Rückfragen stellt. Wenn man keine Lust auf den Job hat, dann soll man es lassen. Wir hielten den Empfang für sehr unfreundlich.

Der Stellplatz – der Campingplatz

Der Platz zeichnet sich durch die vielen Hecken und Nischen aus. Man sieht noch seinen Nachbarn, das war’s dann aber auch schon. Das hat uns schon immer sehr gut gefallen. Unser Stellplatz war etwas klein, aber noch okay. Wechseln wollten wir nicht. Strom, Wasser und Abwasser waren vorhanden und von uns genutzt. Die sanitären Anlagen waren immer sauber und vor kurzer Zeit modernisiert worden.

Auf dem Campingplatz kann man nur mit Karte bezahlen. Es gibt kein Bargeld mehr. Für die Kinder stehen Bezahlkarten, die man aufladen kann, zur Verfügung. Der Bäcker und der Supermarkt waren in gewohnter Qualität gut.

Der Strand

Ist einfach ein Traum und wird immer ein Traum bleiben. Sehr feiner, sauberer Sand, der auch jeden Abend gereinigt wird. Das Wasser ist sehr flach und man muss bestimmt 50 Meter ins Wasser laufen, bis man schwimmen kann. Für Kinder recht super. Um den Strand betreten zu können, muss man eins der Tore mit seiner Karte öffnen, wenn das System nicht gerade mal wieder spinnt oder offline ist.

Das Beste am Strand sind aber die Sonnenuntergänge, die sind hier einfach einzigartig und es wird auch nie langweilig, diese anzuschauen.

Die Ausflüge

Wir haben einen Ausflug nach Siena am späten Nachmittag gemacht und wir waren in Porto Santo Stefano. Und wir waren auch in Grosseto, mindestens um ein Eis zu essen.

Siena ist einfach eine tolle und lebendige Stadt und wie immer wachen die italienischen Städte immer erst am Abend auf.

Kartenmaterial

Hier die Routen.

Anreise von Kölln-Reisiek nach Bad Feilenbach (Kaiser Camping)

Anreise von Bad Feilenbach (Kaiser Camping) nach Punta Ala

Rückreise von Punta Ala nach Innsbruck

Rückreise von Innsbruck nach Kalbach

Rückreise von Kalbach nach Kölln-Reisiek

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